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Vereinigte Arabische Emirate: Ein- und Ausreisebestimmungen
Formalien, Visa
Ein Visum für deutsche Staatsangehörige ist 60 Tage gültig und wird bei der Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate kostenlos erteilt. Es besteht die Möglichkeit, das Visum um 30 Tage zu verlängern, was ca. 500 DHS kostet. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate nach dem beabsichtigten Ausreisedatum gültig sein. Die Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich. Es wird ein eigener Reisepass für Kinder empfohlen.
Erteilung von Visa in Deutschland
Botschaft
Hiroshimastraße 18 - 20
10785 Berlin
Tel.: +49 – (0)30 - 516516
Fax: +49 – (0)30 - 51651900
Devisen
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen in die Vereinigten Arabischen Emirate ist in unbegrenzter Höhe möglich.
Warenein- und -ausfuhr
In die Vereinigten Arabischen Emirate dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs sowie 2.000 Zigaretten oder 200 Zigarren oder 2 kg Tabak eingeführt werden. Erwachsene, die nicht dem Islam anhängen, dürfen 2 Liter Wein sowie 2 Liter Spirituosen einführen.
Die Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln in die Vereinigten Arabischen Emirate wird streng bestraft.
Einreise mit Haustieren
Für die Besitzer von Hunden und anderen Tieren stellt sich bei Auslandsreisen die Frage, ob sie ihre Tiere überhaupt mit in das gewählte Reiseland nehmen können, und wenn das möglich ist, stellt sich dann natürlich die Frage nach den jeweils geltenden Bedingungen. Hier bei uns finden Sie, seriös bei den Botschaften oder dem Auswärtigen Amt recherchiert, alle wichtigen Informationen zu dieser Thematik.
Für die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate wird eine Importgenehmigung benötigt. Diese kann beim Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei eingeholt werden. Hunde und Katzen müssen bei der Einreise mindestens 16 Wochen alt sein.
Für alle Tiere wird ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier keine ansteckenden Krankheiten hat. Außerdem müssen alle Tiere gegen Tollwut geimpft sein. Diese Tollwutschutzimpfung muss mindestes 30 Tage vor der Einreise erfolgt sein, darf aber nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Zusätzlich muss jedes Tier über einen implantierten Mikrochip verfügen.
Haustiere im Flugzeug
Es gibt für den Transport von Haustieren in Flugzeugen die Möglichkeit, dass das Tier gemeinsam mit einer Begleitperson (Halter) fliegt oder aber auch ohne eine solche.
Tiertransporte mit einer Begleitperson (Halter)
In diesem Fall ist wie folgt vorzugehen: Das Tier wird am Flughafen in eine vom Halter vorher besorgte Transportkiste gesperrt. Dabei muss sicher gestellt sein, dass der Behälter so groß ist, dass das Tier darin stehen und sich umdrehen kann, außerdem muss dafür gesorgt sein, dass keine Flüssigkeiten heraus laufen kann (Urin). Dies geschieht durch geeignetes saugfähiges Material, im einfachsten Fall durch eine ausreichende Menge Zeitungspapier.
Weiterhin sollte ein Wassernapf vorhanden sein und, je nach Länge des Fluges, auch genügend Futter. Der Transportbehälter wird beim Einchecken am Schalter an das Personal übergeben. Die Transportgebühr richtet sich nach dem Gewicht des Tieres. Es ist unbedingt sicher zu stellen, dass für den gebuchten Flug auch Platz für das Tier vorhanden ist, da die Anzahl der Tiere, die transportiert werden können, begrenzt ist.
Das Tier befindet sich in der Maschine in einem klimatisierten Bereich zwischen dem Passagierdeck und dem Cargobereich. Während des Fluges kümmert sich in der Regel kein Mitglied der Besatzung um das Tier, auch nicht um Wasser oder Futter zu geben.
Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass der Stress des Eincheckens und der Startphase für die meistenTiere so belastend ist, dass sie den meisten Teil des Fluges schlafen. Die Gabe von Sedativa vor dem Einchecken wird nicht nur nicht empfohlen, da deren Wirkung unter diesen Bedingungen nicht vorhersehbar ist, sondern ist sogar aus Gründen der Sicherheit (Schmuggel) verboten. Viele Fluggesellschaften schließen eine Reihe von Hunden (Kampfhunde) außerdem vom Transport aus.
Tiertransport ohne Begleitperson
In diesem Fall muss eine Fachfirma mit dem Transport beauftragt werden, die sich dann um alles Weitere kümmert. Es sollte aber sicher gestellt sein, dass das Tier am Ankunftsflughafen von einer dem Hund vertrauten Person abgeholt wird. Und natürlich müssen alle Einfuhrvorschriften für Haustiere für das Land vorher erkundet und exakt eingehalten worden sein.
Hinweis
Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, wenn man das Tier bereits einige Woche vor dem beabsichtigten Flug zu Hause an einen derartigen Transportbehälter gewöhnt hat.
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